DSLR sind kacke

Die Qualität ist selbstredend nicht gemeint. Aber wenn man ein paar Bilder vom Wochenende tauschen will, welche eben mit einer DSR gemacht worden sind, dann sind das schnell knapp 300MB. :(

Die Bilder mal eben schnell mit dem Handy unterwegs anschauen fällt da irgendwie aus.

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Nürgens

Hier werden in diesem Jahr zum ersten Mal Begehungen vor Grundschulen mit den Schülern durchgeführt, wo diese auf Mängel aufmerksam machen etc. Die Kinder als Betroffene haben mit den ihnen zur Verfügung stehenden Voraussetzungen ja andere als wir erwachsene und sehen Probleme, die für uns eben keine sind.

Wichtig und richtig das zu machen. Die schriftlichen Antworten sind trotzdem schön.

Wo hast du auf dem Schulweg Angst?

Nürgens

Sehr schön. :) In der 5. Klasse könnte man das besser wissen.

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Californication vs. Harry Potter

Wir, also Julia und ich, haben uns überlegt, dass wir am Wochenende mit erwatet schlechtem Wetter einfach mal einen DVD Tag machen wollen. Also war ich gerade bei Pro Markt und schaute, was so im Angebot ist. Apocalypse Now für 2.99€ war sofort gekauft. Aber das ist nix fürs einen ganzen Tag und auch nix sonderlich „romantisches“

So schwankte ich nun zwischen der dritten Staffel Californication und 1-6 von Harry Potter, welches es als Box gab. Preis war auch gleich.

Mmhhhh. Was würdet ihr mir raten?

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Sonntagsfahrer

Gestern saßen wir recht entspannt bei meinen Eltern, genossen das schöne Wetter, ein wenig Essen, leichte sommerliche Spirituosen und gaben uns der Kommunikation, Sudoku und Kreuzworträtseln hin.

Am frühen Nachmittag kamen noch Verwandte, die eher selten da sind und berichteten davon, wie weit denn bloß der Weg ist (26km) und wie sehr doch die Windräder unterwegs ablenken. Regelrecht gefährlich sind die Dinger, da man ja die ganze Zeit darauf schauen muss.

Überfordert von den ganzen Eindrücken und der weiten Strecke sind sie dann auch 60, höchstens 70km/h gefahen. Der Weg von denen bis zu uns findet zu rund 60% auf einer Bundesstraße, 35% auf einer Landesstraße und 5% innerorts statt.

Da hatte ich sie nun gegenüber. Menschen, 60+, die ich hasse. Schleicher! Überfordert von Windrädern.

Da fällt einem nix mehr zu ein.

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Quick Up-Strandmuschel

Wir waren ab dem 23.06 für ein paar Tage auf Usedom, um noch einmal ein wenig abzuschalten, zu entspannen und Wasser, Strand und Leben zu genießen. Um optimal, im Sinne von Equipment, auf diesen Urlaub vorbereitet zu sein, bot es sich an, dass Angebot von ALDI wahr zu nehmen. Früh um 8 hin und mit etwas Glück noch eine der letzten Standmuscheln bekommen. Ein Wahnsinn, dass es noch immer einen Run auf Angebote beim Discounter gibt und manche Dinge bereits nach Minuten ausverkauft sind.

Auf alle Fälle machten wir uns nach ein paar, eher vom schlechten Wetter gezeichneten, Tagen auf den Weg an den Strand. Die Muschel sollte und Alexander dachte mit.
Ich wollte das Ding erst einmal in dem Garten, in dem wir untergekommen waren, aufbauen und wieder zusammenpacken. Nicht, dass man sich dann am Strand blamiert. Bloß gut ich tat es. Das Aufbauen war echt mehr als einfach. Auspacken und fertig.
Das Zusammenbauen aber. Meine Fresse. Das hatte es in sich. Ein Konzept, welches sich nicht sofort erschließt, eine Anleitung, die anfänglich mehr Fragen produziert als Antworten gibt. Nach einigem hin und her, her und hin und viel probieren klappte es dann aber. Dann noch einmal und dann auch noch zum dritten. Ich war gerüstet

Am Strand angekommen bemerkte ich, dass wir nicht allein mit der Muschel von ALDI waren. Im unmittelbaren Umfeld standen noch 2 davon am Strand. Beim späteren Abbauen von diesen wurde recht schnell recht deutlich, dass diese Personen vorher nicht geübt haben. :D
3 Leute um die Muschel, einer liest die Anleitung und 2 versuchen das Ding irgendwie zu bändigen. Phasen von Wut, Resignation, Aggression und Depression wurden durchlebt, bis es dann endlich doch geklappt. Plan B, dass Ding so wie es ist ins Auto zu packen, hätte sicherlich auch nur bei Transportern funktioniert.

Familie 2 war ähnlich unterhaltsam. Aber sie ernteten lobenden Beifall von unserer Decke, als das Tageswerk, Quick Up-Strandmuschel zusammenbauen, erledigt war.
So langsam wurde es nun aber spannend. Wir waren dran und die Nervosität stieg. Würde ich es besser hinbekommen? Hatte ich die Bewegungen noch drauf?
So oder so ähnlich müssen sich Menschen vor dem Finale in Wimbledon oder vor dem Anpfiff des Finales der Fifa WM fühlen. Meine Unsicherheit war auch der Grund, warum ich meine Hilfe den Anderen nicht anbot.

Ich packte nun das Ding und zack bum, knick knack, rucki, zacki, lecki war es eingepackt. Beifall von der Seite. Es war geschafft. Ein wenig wie Tom Hanks in Cast Away rief ich innerlich ich habe Feuer gemacht ich habe eine Quick Up-Strandmuschel abgebaut.

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Warum Frauen am Morgen länger brauchen

Nach einem Feldversuch bin ich auf einen revolutionären neuen Ansatz gestoßen. Während Mann im Angesicht des Todes zwischen Säbelzahntigern und Bandenkriegen hinaus in Wind und Wetter geschickt wird um Brötchen zu holen, bereitet Frau zu Haus das Frühstück vor. Nach dem Mahl muss der Mann dann alles abräumen, abwaschen, abtrocknen und wegräumen, da die Dame im Sinne eines effizienten Zeitmanagements im Bad verschwindet. Mann braucht da ja max. 1/5 der Zeit.

Im Nachgang kann die Damenwelt dann aber dennoch von fairer Arbeitsteilung sprechen, da man ja den Tisch gedeckt hat. Dabei kann von fair keine Rede sein, da die reine Arbeitszeit völlig ungleichmäßig verteilt ist. Sprich die Damen brauchen bloß so lange im Bad, damit der Alte die ganze Arbeit macht.

Vorteil für die Männerwelt. Wenn der Abwasch fertig ist, hat man Zeit zum bloggen. :)

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+1

Knappe 6 Jahre ist es her, wo mein selbstständiges Leben in den eigenen 4 Wänden begann und ich für Verpflegung, Ordnung und Miete verantwortlich war. So ganz allein war ich am Anfang zwar nicht, doch tatsächlich wohnhaft mit mir war seit dem Einzug noch niemand. Doch wenn ich vom allein Leben reden werde, werde ich dies in Zukunft (hoffentlich) wohl immer in der Vergangenheit tun, da dies heute endet.

Mit dem Wechsel der Arbeitsstelle meiner Partnerin nach Cottbus folgt konsequenterweise auch der Einzug bei mir, welcher dann wohl doch Änderungen im Alltag mit sich bringen wird, die ich weder überblicken noch abschätzen kann. Aber so oder so freue ich mich darauf, was wohl auch so sein sollte.

Ein wenig gespannt bin ich auch, wie es so wird, wenn nach all den Jahren des alleinigen Verfügens über alles in Küche, Bad, WC, Schlaf- und Wohnzimmer dies nun im demokratischen Verhandlungen entschieden werden muss. Konsensfindung ist bei 2 Personen wohl immer etwas schwierig, die gern recht haben und ungern nachgeben.

Nüchtern betrachtet startet eine eheähnliche Gemeinschaft. Emotional betrachtet ist es schon ein wenig herausragender. Ein mehr oder minder neuer Lebensabschnitt. Eigentlich zu zeitig für mich. Relevante Veränderungen im Leben geschehen bei mir in der Regel im September. (Umzug nach CB, Aufnahme des Jobs in der ARGE, der Beginn des Todes vom ersten Civic, Start der jetzigen Beziehung) Aber Ausnahmen bestätigen ja die Regel. :)

Ich bin gespannt.

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Erlebnisse beim Einkaufen

Gestern Abend war ich mit meinem langjährigen Trainingskameraden und sehr gutem Freund beim Sport und danach noch Waren des täglichen Bedarfs bei Kaufland besorgen. Kaum im Laden drin steuerte eine Frau zielgerichtet auf uns zu und eröffnete prompt das Gespräch.

Ob wir denn mit dem Auto da sein und ob wir ihr einen Gefallen tun könnten. Sie will sich einen Wäschetrockner kaufen und ist nur mit dem Rad da.

Ähhh. Halt! Stopp! Was? 

 Sie wohnt halt ca. 1,5 km weg und den Trockner bekommt sie nicht nach Haus.

Ganz ehrlich. Ich dachte, es handelt sich um irgendein Zeug im TV. Frei nach dem Motto: Wie hilfsbereit sind Menschen. Oder so. Es waren aber keine Kameras zu sehen… den ganzen Abend nicht. Also führte sie uns zu dem Wäschetrockner, welcher viel mehr ein Wäscheständer war. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir unserer Unterstützung bereits zugesichert, da wir eh mit dem Kombi da waren. 

Ich mache es kurz. Ding verladen und zu ihr gebracht. Einen symbolischen Betrag für die Aufwendungen in die Hand bekommen und fertig.Dennoch finde ich es ein wenig spannend. Da kommt eine Frau Mitte bis Ende 40 auf uns zu und fragt direkt. Das Ding ist auch, dass mein Kompagnon der sportlichen Aktivitäten eher unsympathisch wirkt mit seinem Auftreten. Er sieht mehr nach Schutzgelderpressung denn nach Typ Schwiegersohn aus. Interessieren würde mich auch, wie viele Leute sie wohl bereits davor gefragt hat. 

Auf den Schock gab es dann erst einmal ein Bier. :)  

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Dinge die ich nicht verstehe.

Aufgrund dessen, dass ja nun meine Freundin hier Arbeit gefunden hat und somit ein gewisses Bestreben vorhanden ist, sich räumlich neu zu orientieren, schaue ich oft durch die Angebote bei den bekannten Seiten im Netz. Da die neue Wohnung wenn möglich einen Balkon oder Terrasse haben soll, ist dies eben auch ein wichtiges Kriterium. Genau da beginnt dann aber auch das Problem. Das ein Balkon vorhanden ist, ist ja angegeben. Wichtig zu wissen wäre ja aber auch, in welcher Himmelsrichtung dieser liegt. Auf den Exposés ist nie ein Nordpfeil und von den Fotos her ist es oft höchstens zu erahnen.

Dabei ist es durchaus relevant, ob ich vom Mittag bis Sonnenuntergang die volle Ladung Hautkrebserregung bekomme oder die Sonne nie sehe. Verstehe ich nicht.

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Die Welt ist ein Dorf II

Wir waren gestern in Berlin, welches 3.459.218 Einwohner hat, laut wiki. Und als wir dort so an der S-Bahnstation stehen sagt meine Freundin, dass das da drüber doch der Sven ist… und meine Nichte und mein Neffe… und dann haben wir auch noch meine Schwester gesehen.

Die Chance in einer Großstadt zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle zu sein wie ein Familienmitglied, ist wohl eher gering.

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